Stand: 05.2004

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Persönliches Vorstellungsgespräch

Kommen Sie zum persönlichen Vorstellungsgespräch als Sie selbst. Achten Sie auf gute Kleidung, im Business-Anzug sollten Sie aber nur dann erscheinen, wenn es der Beruf, für den Sie sich bewerben, auch erfordert. Vermeiden Sie im Vorfeld alles, was unangenehmen Mundgeruch verursachen könnte: Rauchen, Kaffee – und Alkohol ist ohnehin tabu! Sollten SIe zu feuchten Händen neigen, nehmen Sie sich ein Taschentuch mit. Informieren Sie sich bereits im Vorfeld über das Unternehmen, beispielsweise durch einen ausführlichen Besuch der Website.

Das Vorstellungsgespräch läuft in verschiedenen Phasen ab, die immer gleich sind:

Eindruck

Schon durch die Sekretärin im Wartebereich werden Sie wahrscheinlich im Auftrag des Personalchefs beobachtet. Da Sie sich ebenso wahrscheinlich unbeobachtet fühlen, verhalten Sie sich ganz natürlich. Beobachten Sie sich also selbst. Vermeiden Sie, übermäßig an Ihrer Kleidung herum zu nesteln oder allzu nervös zu wirken. Atmen Sie tief und gleichmäßig, geben Sie sich gelassener, als Sie es in Wirklichkeit sind.

Begrüßung

Nun ist es so weit: sie treffen auf denjenigen, der über die Besetzung des Arbeitsplatzes entscheidet. Gehen Sie aufrecht auf ihn zu, begrüßen Sie Ihn mit seinem Namen, den Sie mit ruhiger Stimme aussprechen, nennen Sie Ihren Namen, bedanken Sie sich für die Einladung. Achten Sie auf einen festen Händedruck. Suchen und halten Sie Blickkontakt. Nehmen Sie erst Platz, wenn Ihnen einer angeboten wird.

Anwärmen

Ein wenig Smalltalk über das Wetter und das werte Befinden bricht das Eis. Doch schon die Frage "Wie haben Sie her gefunden?" ist der erste Test. Sie haben natürlich gut her gefunden! Hüten Sie sich vor Beschwerden über den Weg oder gar Parkplatzprobleme! Wird Ihnen ein Getränk angeboten, lehnen Sie Alkohol unbedingt dankend ab. Gegen eine Tasse Kaffee ist nichts einzuwenden und Wasser ist zu jeder Zeit eine gute Wahl.

Vorstellung der Firma

Ihr Gegenüber wird Ihnen zunächst sein Unternehmen vorstellen. Glänzen Sie jetzt schon durch umfangreiches Wissen, welches Sie sich im Vorfeld angeeignet haben und stellen Sie Detailfragen zum Unternehmen.

Vorstellung des Bewerbers

Nun sind Sie "dran". Sie werden allerlei Fragen zu beantworten haben: über Ihren bisherigen Werdegang, Ihre Familie, Lebensziele und natürlich Kenntnisse, die für den neuen Arbeitsplatz erforderlich sind. Beantworten Sie alle Fragen wahrheitsgemäß, vermeiden Sie jedoch, sich zu tief zu verstricken. Nun wird auch die Gehaltsverhandlung geführt. Sind Sie sich unsicher über die Höhe, verweisen Sie auf das Tarifgefüge oder Ortsüblichkeit. Achten Sie während des Gespräches kontinuierlich auf eine sichere Außenwirkung: sprechen Sie mit ruhiger, fester Stimme. Vermeiden Sie ausladendes Gestikulieren, hüten Sie sich davor, Ihre Hände zu verstecken. Wählen Sie konkrete Formulierungen und vermeiden Sie die Verwendung des Konjunktivs. Worte wie "möchte", "könnte", "hätte" etc. lassen Sie unsicher erscheinen. Machen Sie Ihr Vorhaben deutlich und stehen Sie dazu!

Abschluss

Abschließend werden gegebenenfalls weitere Termine oder Fristen für Bescheide vereinbart. Bei der Verabschiedung achten Sie wieder auf einen festen Händedruck und nennen noch einmal mit ruhiger Stimme den Namen Ihres Gegenübers. Verlassen Sie sicheren Schrittes den Raum. Verabschieden Sie sich freundlich bei Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern im Vorzimmer, es könnten Ihre künftigen Kollegen sein!

Achtung!

Diese Informationen sind aufgrund ihrer Fülle sehr allgemein gehalten und sollen Ihnen nur einen Überblick über die Leistungen verschaffen. Eine individuelle Beratung können sie natürlich nicht ersetzen! Bitte wenden Sie sich an unsere Berater in der KONTAKT-STELLE und im AST.

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